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Archiv für die 'Historisches' Kategorie

Bromberger Blutsonntag

Veröffentlicht am 3. September 2010

Ein besonderes Thema der deutsch-polnischen Beziehungen ist der sogenannte Bromberger Blutsonntag. Es handelt sich um die Tatsache, daß nach Kriegsbeginn (1. September 1939) Tausende von Volksdeutschen durch die Polen ermordet wurden. Die Ereignisse beziehen sich nicht nur auf die Stadt Bromberg oder nur auf den 3. September 1939.

Es ist makaber zu lesen, was der Polyglott Reiseführer über Polen zu diesem Thema, unter dem Stichwort >Bromberg< schreibt: „Am 3.9.1939 ermordeten die Nazis nach Einnahme der Stadt etwa 20.000 Angehörige der polnischen Zivilbevölkerung (>Blutsonntag<).“ 1) Das ist nicht nur gelogen, sondern stellt die Tatsachen geradezu auf den Kopf.

Dasselbe gilt auch für die folgenden Ausführungen in dem Buch September 1939: 2) „Die Engländerin bringt aus eigener Beobachtung auch Angaben, die die über den >Bromberger Blutsonntag< von der GOEBBELSpropaganda verbreiteten und heute im Westen Deutschlands noch geglaubten Lügen widerlegen. So wurde von den Nazis behauptet, daß in einem Walde bei Bromberg Hunderte verstümmelter deutscher Leichen mit ausgestochenen Augen und herausgerissenen Zungen gefunden worden wären. Fotographien dieser angeblichen Opfer polnischer Mordlust wurden auch ausländischen Zeitungskorrespondenten gezeigt. ‚Tatsächlich wurden Hunderte solcher Leichen gefunden’, bemerkt Miß BAKER-BEALL. ‚Das waren aber Leichen von Polen, unter ihnen viele Frauen und Kinder, die beim Herannahen der Deutschen aus der Stadt geflohen waren, von deutschen Flugzeugen gejagt und mit Maschinengewehren zusammengeschossen worden waren.’ Die Verstümmelung der Leichen ist offensichtlich später durch die deutschen Faschisten erfolgt.“

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Sonnenwende

Veröffentlicht am 20. Juni 2010

sonnwende[1]„Großvater!“
„Ja … mein Junge?“
„Großvater, was sind das für Feuer, die da seit ein paar Tagen überall brennen?“
„Das, mein Junge, sind Sonnenwendfeuer – kennst Du die etwa nicht?“
„Nein – was sind Sonnenwendfeuer?“
„Nun … an diesem Tag, da steht die Sonne an ihrem höchsten Punkt. Es ist Mitsommer, die längsten Tage des Jahres schenken uns ihre wohltuende Wärme. Und da erwacht in den Menschen eine uralte Geschichte zu neuem Leben, welche seit Menschengedenken von Generation zu Generation weitergetragen wird.“
„Erzähl sie mir doch bitte!“
„Hm, vor ewigen Zeiten, als die Götter noch mit uns zusammen auf der Erde wohnten, da trug es sich zu, daß ein Riese namens Sol geboren ward als Sohn des Mundilfari. Mundilfari hatte jedoch nicht nur diesen einen Sohn sondern noch ein zweites Kind – Sols Schwester Mani. In unseren Gegenden sind sie besser unter den Namen Sonne und Mond bekannt. Sol wurde mit Glanz – dem Asenpferd – vermählt.
Doch da erzürnten die Götter so gewaltig über den Hochmut der Riesen, sich solche Namen zu geben, daß sie kurzer Hand die Riesenkinder raubten und an den Himmel strafversetzten.
Sols Sonnenwagen, geschaffen aus den Funken Muspelheims wird von zwei Pferden seit jeher gezogen. Eines heißt Allbehende und das zweite Frühwach.
Die Pferde werden von den beiden gewaltigen Blasebälgen, die Eisenkühle heißen, vor der Hitze des Wagens geschützt. Und das der Sonnenwagen niemals zur Ruhe kommt, und seinen Lauf in alle Ewigkeit, bis zum großen Ragnarök immer und immer wieder fortsetzt, wird er gandenlos vom Wolfe Sköll gehetzt. Sköll heißt Bosheit und ist kein geringerer als der Sohn des Fenris-Wolfes selbst. Und zur Götterdämmerung verschlingt einer der beiden schließlich Sol.
Wenn nun aber der Sonnenwagen am höchsten Punkt seiner Himmelsreise angelangt ist, dann ist hierzulande der längste Tag im Jahreslauf angebrochen. Herr Sonne verharrt etwas – ein paar Tage nur – um sich dann auf die Reise gen Winter zu begeben und die Tage immer kürzer werden zu lassen. Diese Zeit der langen Tage aber … ist Mitsommer.
Da ist es wohl nicht verwunderlich das zu dieser schönsten und fröhlichsten, hellsten und lieblichsten Zeit des Jahres die Götter Hochzeit halten. Allvater Odin nimmt sich Freya, die Schwester des Frühlingsgottes Freyr zur Frau.
Ihnen zur Ehre und aus dankbarer Freude über die herrliche Zeit ist aller Orten ein fröhliches und ausgelassenes Freudenfest zu erleben. Riesige Freudenfeuer kann man erblicken, so weit das Auge reicht. Selbst die dunkle Nacht wird zum Tag erhellt. Mancherorts kann man brennende Sonnenräder bestaunen die von den Bergkuppen in die Täler sausen, um der Sommerzeit zu huldigen.
So war es auch unter den Menschen Sitte, die Treueschwüre an diesem Tage zu festigen und zu erneuern. Lachende Paare springen noch heute über die leuchtende Glut um sich ihr Eheversprechen zu geben und immer wieder aufs Neue zu stärken. Vom Feuer nahm man sich einen Scheit mit nach Hause, um das eigene Herdfeuer wieder neu anzufachen, welches bis zum nächsten Jahr gehütet wurde als der teuerste Schatz. Sollte aber jemand ein großes Wagnis vorhaben, so läuft er mutig durch das Feuer hindurch um sich unverwundbar zu machen.
So gab es noch viele, viele andere festliche Freuden , welche am Tage der Sonnenwend gefeiert wurden.“
„Aha – so war das damals?“ – „ Ja, so war das damals – und so ist das noch heute!“

Eine Geschichte von huginn.

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Nachtrag zum 17. Juni

Veröffentlicht am 19. Juni 2010

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In diesen Tagen jährte sich das Datum des Volksaufstandes in der DDR zum 57. Mal. Am 17. Juni erhoben sich selbstbewusste Arbeiter gegen die Diktatur der Kommunisten, an diesem Tage zitterte die „sozialistische Volksdemokratie“ vor dem eigenen Volk. 3000 russische Soldaten und über 10.000 Volkspolizisten walzten schließlich den deutschen Freiheitswillen mit Panzern nieder. 538 Menschen kamen ums Leben, 114 Menschen wurden standrechtlich erschossen – unter ihnen 56 sowjetische Soldaten die sich geweigert hatten, auf streikende Arbeiter zu schießen.

Zentrales Anliegen war die Wiederherstellung eines einigen und freien Deutschlands gewesen – der Kampf gegen Fremdbestimmung, Besatzung und Teilung des deutschen Vaterlandes. „Deutschland, Deutschland über alles“ donnerte es durch die Straßen Berlins. Bundespräsident Karl Carstens erinnerte sich daran in einer Rede am 17. Juni 1975: „Am Schluss wurde es eine der machtvollsten spontanen Demonstrationen, die wir in unserem Land gesehen haben. Die Arbeiter sangen das Deutschlandlied. Auf dem Marktplatz in Halle sangen sie unablässig das Deutschlandlied, als ihnen Panzer den Rückzug versperrten. Überall entrollten sie die schwarz-rot-goldene Fahne. Es war ein leidenschaftlicher Appell an die Einheit unseres Volkes“.

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Albert Leo Schlageter | Der Lebensweg eines deutschen Freiheitskämpfers

Veröffentlicht am 26. Mai 2010

Albert Leo Schlageter„Während deutsche Kinder sterben, weil selbst die lebensnotwendigsten Nahrungsmittel fehlen, müssen für jeden französischen Besatzungsoffizier drei, für jeden französischen Besatzungssoldaten ein und für jeden von den Franzosen mitgebrachten Hund (!) ebenfalls ein Liter Vollmilch abgegeben werden. Innerhalb der ersten 19 Monate der französischen Besetzung werden 137 Deutsche ermordet und 603 – teilweise lebensgefährlich – verletzt. Separatisten wollen die Rheinlande vom Reich abtrennen. In dieser Situation bilden sich überall im besetzten Land Gruppen von Freiheitskämpfern, die gegen die brutale Unterdrückung vorgehen. In ihren Reihen kämpfen Bergarbeiter und ehemalige Soldaten, Gewerkschafter und Freikorpsleute, Nationalisten wie patriotische Linke. An ihrer Spitze: Albert Leo Schlageter, aus Berlin herbeigeeilt, eine mühsam aufgebaute Existenz hinter sich lassend, um die Freiheit Deutschlands zu verteidigen.“

Einst war der Name dieses Mannes in aller Munde, sein Freiheitskampf von vielen unvergessen! Heute künden nur noch wenige Denkmäler von seinen ruhmreichen Taten. Aus den Lexika und Schulbüchern ist er gänzlich verschwunden. Nur in einigen wenigen aufrechten deutschen Herzen lebt sein Kampf und Opfergang weiter.
Wer war dieser Held?

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Mahnwache im Ulmer Raum

Veröffentlicht am 9. Mai 2010

Am Abend des 8. Mai gedachten 17 Nationalisten der deutschen Opfer von Krieg und Vertreibung. Gedichte und Reden wurden vorgetragen, sowie eine Schweigeminute eingelegt.

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“Schmerzensschreie erfüllten die Nacht, das Knallen von Gewehrsalven ohne Erwiderung des Feuers, Blut färbte den sandigen Boden der zertrümmerten Städte.

Diese und ähnliche Szenarien spielten sich in diesen Tagen zu tausenden in unserem Lande ab. Wir gedenken heute, am 65. Jahrestag der Kapitulation der deutschen Wehrmacht, all derer, die die ‘Befreiung’ der Alliierten am eigenen Leibe zu spüren bekamen.

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Volksfront-Medien: Dokumentation zum 1. Mai

Veröffentlicht am 19. April 2010

Volksfront-Medien hat im Zuge der 1. Mai Kampagne des Nationalen und sozialen Aktionsbündnis 1. Mai eine Dokumentation zum Tag der nationalen Arbeit erstellt.

Diese ist in folgende Kapitel aufgeteilt:

Der soziale und nationale 1. Mai ist Themenschwerpunkt im 4. Kapitel. Anfang der 90iger Jahre hat sich die nationale Bewegung in Deutschland Schritt für Schritt das Recht auf die Straße zurück erobert. Nachdem anfänglich das nationale Lager auf zentrale Aufmärsche setzte und seinen Höhepunkt am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig fand, wird der Arbeiterkampftag seit mehreren Jahren mit dezentralen Aktionen bestritten.

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