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Abt. Antifa: Visitenkarten als Repression

Erstellt am Montag 20. Juli 2009

Dass die Antifa in der Ulmer Region nichts zu melden hat, steht nicht erst seit dem 1. Mai 2009 fest. ( Kategorie: Antifa ) Nun übt sie sich aber neben leeren Versprechungen auch in der Opferrolle.

Nachdem am 29. Juni 2009 vier Fahrzeuge der Bundeswehr in Brand gesteckt wurden ermittelt die Kripo auch in die linke Richtung. Zu spüren bekommen das die GenossInnen der Ulmer Antifa in Form von Besuchen, Anrufen oder Visitenkarten.
Grund genug also die verstaubte Seite der Ulmer Antifa mit moderndem Leben zu füllen und über die neue Qualität zu jammern, schließlich “sehen sich [die Genossen] zunehmend von den staatlichen Repressionsbehörden unter Druck gesetzt.”

Womit man als nationaler Aktivist jederzeit rechnen muss, stellt sich für die Antifa als besonders belastend dar. Sogar Besuche bei der Arbeitsstelle soll es geben und obendrein liegen Visitenkarten im Briefkasten. Fehlt nur noch, dass die Polizei mit den Eltern redet…
Ein klarer Fall von “Stalking”, wie die AG Antirepression Ulm unvoreingenommen und haarscharf erkannt hat.
Zurückgeschreckt wird auch nicht bei Zugezogenen. Ein besonders eifriger Antimilitarist aus Husum sieht sich unmenschlichen Repressionen durch den Ulmer Staatsschutz ausgeliefert. Fast täglich(!) bekommt er neue Post, obwohl er lediglich ein Bundeswehrtransport durch Gleisblockaden aufgehalten haben soll. Da verkennt auch Polizeikritiker Jan Hansen ganz richtig, wenn er meint: “[...] zeigt sich, dass in dieser Gesellschaft Untertanengeist und Obrigkeitsdenken als wichtiger angesehen werden, als Zivilcourage.”
Was die Gesellschaft mit dem Staatsschutz und seiner Post zu tun hat bleibt dem Leser glücklicherweise erspart.

Die ganze Komödie hat aber zumindest auf Indymedia ein “happy end”, so meint der Brieffreund des Staatsschutzes zu letzt:

“Ich werde mich durch den Druck, den die Polizei mit ihrem fragwürdigen Handeln versucht, auf mich aufzubauen, nicht beugen”

Wir empfehlen ihm einen Papierkorb, dann ist der Druck auf seinen Schultern auch nicht so groß.

Quelle: Antifa Ulm, Indymedia, Regio-TV-Video

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Ein Kommentar zu “Abt. Antifa: Visitenkarten als Repression”

  1. FW Süd : Flash! – Mob? sagt:

    [...] lässt sich schön einspannen, ohne überhaupt zu reflektieren. Schließlich muss man sich nach der Schlappe am 1. Mai und den Jahren zuvor wichtig machen. Nur doof, dass man seine Informationen von den Schmierfinken der Lokalpresse [...]

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