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Jugend reflektiert – Die Verwahrlosung unserer Generation [Teil 1]

Erstellt am Montag 21. Dezember 2009

Gangsta

Nach einem von schwäbischen Aktivisten durchgeführten Schreibwettbewerb zeigten einige Jugendliche eine besonders positive Resonanz. Die besten Texte werden nun veröffentlicht. Um den Rahmen nicht zu sprengen, werden nicht alle Artikel auf einmal veröffentlicht.

 

 

“Es verkommt immer mehr zur Normalität, die regelmäßigen Alkohol- und Drogenexzesse auszuleben. So ist Komasaufen und das Einschmeißen von bunten Pillen schon zu einem wahren Trend mutiert, ein Trend der lebensgefährlich enden kann, in einigen Fällen sogar tödlich. Oft ist es die einzige Wochenendbeschäftigung die Jugendliche haben – sich möglichst nah an die Grenze zu saufen.
Viele der Jugendlichen hegen Hass und Aggression gegen alles und jeden, da sie einfach keine Perspektive mehr in ihrem Leben sehen, komplett ohne Schulabschluss oder ohne Aussicht auf Arbeit dastehen. So ist es für viele eine Möglichkeit, ihren Frust und ihre Agressionen, welche sie im Leben ansammeln, wortwörtlich zu ertränken, oder im Drogenrausch kurzzeitig zu unterdrücken.
Aber nicht immer werden nur Drogen und Alkohol dazu benutzt. Oft bilden sich untereinander Banden, deren Mitglieder meist alle in dem gleichen Drogensumpf hängen. Doch anstatt sich gegenseitig zu helfen, ziehen sie sich nur gegenseitig weiter hinein und leben zusätzlich ihre Aggressionen noch in ihrer Jugendbande aus. Zum Beispiel mit Angriffen gegen ältere wehrlose Bürger. Meist reicht schon ein falscher Blick und man wird Opfer einer solchen Gewalttat.

Jedoch muss man erst ein mal die Wurzeln dieses Trends, wie es oben so schön aufgeführt wurde aufdecken. Dabei stößt man allzu oft auf Perspektivlosigkeit und Zukunftsangst. So ist es aber auch eine Art Konsumdenken, welches den Leuten heute fast schon vermittelt wird, als Zuflucht aus dieser kranken Realität in eine virtuelle Scheinwelt, genau so, wie es ihnen von ihren Vorbildern gelebt wird. So predigen Rapper in ihren Textem zum Beispiel, das ihnen die Drogen und der andauernde Alkoholkonsum gegen den Alltagsstress geholfen hätten und sie in eine andere Welt fliehen könnten.
Man muss die Schuld auch in den Politikern suchen. So sind doch sie es, die vielen Jugendlichen durch absurde Bildungsreformen und eine schlechte Bildungspolitik die Möglichkeit auf eine ordentliche Zukunft verwehren. So sind sie es, die Beträge für Jugendeinrichtungen kürzen und stattdessen schärferes, an den falschen Stellen ansetzende Jugenschutzgesetze beschließen. Sie sind es, die viele Jugendliche in die Enge zwingen.
Was wir tun können, ist aber nicht weiter auf diese Gutmenschen zu vertrauen, welche uns weiter im Stich lassen, sondern wir müssen die Sache selbst in die Hand nehmen!”

(Kai, 17)

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“Das Graffiti an der Hauswand, die kaputten Mülleimer an der Bushaltestelle oder die nervende Pöbeleien betrunkener Jugendgruppen in später Abendstunde.

Wir wissen alle, dass es so etwas NICHT schon immer gab und wir etwas dagegen tun müssen.
Die Jugendlichen in Deutschland sind in den letzten Jahrzehnten immer krimineller geworden. Jeder Zweite hat schon einmal etwas gestohlen und über 60% der Jugendlichen hatten bereits Kontakt mit der Polizei.

Unseren Jugendlichen werden keine Perspektiven gegeben, die Schulen sind meist total überfüllt oder mit zu wenig Material ausgestattet und die Lehrer brechen in so manchen Schulen zusammen weil die Jugendlichen keinen Respekt mehr vor Autoritäten haben. Meistens sind die Eltern beim Arbeiten und das Kind sitzt alleine daheim und bekommt keine Werte vermittelt. Zudem ist jedes dritte Kind in Deutschland Einzelkind. Auch zu erwähnen ist, dass Jugendliche, die in so genannten Gangs oder Cliquen organisiert sind krimineller und aggressiver auftreten als Jugendliche mit normalem Freundeskreis. Statistiken belegen, dass deutsche Jugendliche im Durchschnitt bereits mit zwölf Jahren das Rauchen anfangen und mit 14 bereits betrunken waren.

Beängstigende Realität!”

(Jochen, 17)

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“Durch immer niedrigere Löhne müssen Eltern immer mehr und an mehreren Arbeitsstellen arbeiten. Heute werden Menschen anhand des Geldes beurteilt und geschätzt. Doch die wirklichen Werte eines Menschen geraten in Vergessenheit. Die Folge davon ist, dass die Kinder alleine bleiben. Erzogen werden sie nur von anderen Jugendlichen in der gleichen Situation. Die Folgen: (kriminelle) Jugendbanden, die öfters trinken und auch die eine oder andere Droge ausprobieren. Wenn mal wieder das Geld knapp wird, wird geklaut. Alkohol ab 18 steht ebenso im Repertoire wie Zigaretten, wenn man noch zu jung zum Kosmum ist. Der soziale Abstieg ist besiegelt.”

(Daniel, 15)

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“80.000 Kinder im Alter von Null bis zehn Jahren sind laut Focus gefährdet in die Verwahrlosung abzurutschen.
Psychisch defizitäre Drogen- und Alkoholabhängige Eltern, sind oftmals der Grund für die Verwahrlosung ihrer Kinder. Eigentlich sollten sie als Vorbilder fungieren, doch anstatt für ein geordnetes Leben und Bildung zu sorgen, anstatt ehrbare Werte zu vermitteln, stehen sie vor ihrem eigenen Scherbenhaufen, welches einst ein Leben sein sollte. Sie ruinieren damit die Zukunft ihrer Kinder, indem sie ihr eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommen und mehr und mehr nur an sich selbst und ihr Konsumverhalten und die nächste Telenovela im Fernsehen denken.
Wer heutzutage in Ulm am Bahnhof vorbeikommt sieht verwahrloste Jugendliche ohne Perspektive in ihrem Leben. Verfilztes, langes, oftmals gefärbtes Haar und zerrissene Jeans. Am besten noch mit einem Bier in der Hand verbringen sie dort die meiste Zeit ihres Lebens und denken gar nicht daran sich Arbeit zu suchen oder sich von anderen mit ihrem Drogen- und Alkoholkonsum helfen zu lassen – oder von ihren Eltern, deren Aufgabe dies eigentlich wäre.
Sei es die mangelnde Fürsorge der Eltern, die ihrer Rolle als Vormund nicht gerecht werden oder der Mangel an Werten wie Respekt oder die ansteigende Faulheit und „Null-Bock“ Einstellung, sie alle führen zu einer Verwahrlosung der Jugend und Kinderarmut.
Ursachen für die immer weiter steigende Kinderarmutsrate sind laut Unicef die hohe Zuwanderungszahl der letzten zehn Jahre, die hohe Arbeitslosigkeit und die sinkenden Löhne. Zudem hat die Zahl der Alleinerziehenden zugenommen. Zusätzlich haben sich die Fälle von Kinderarmut nach der Einführung von Hartz IV quasi über Nacht verdoppelt.
Unser Volk geht zugrunde wenn wir nichts dagegen unternehmen.
Kindern in Afrika spendet man Geld um sein Gewissen zu beruhigen anstatt auf die Straße zu gehen und die Augen zu öffnen für die Probleme in unserem eigenen Land.
Wenn der Staat nichts tut, müssen wir handeln. Ein Staat der sein Geld lieber in die eigene Tasche wirtschaftet anstatt sein eigenes Volk zu erhalten und seinen Pflichten nachzukommen ist kein Staat in dem wir leben wollen und können.”

(Niko, 17)

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[Texte orthographisch angepasst, teilweise gekürzt, Namen geändert. Die Red.]

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9 Kommentare zu “Jugend reflektiert – Die Verwahrlosung unserer Generation [Teil 1]”

  1. Langenau sagt:

    Ein Lob an die Jugendlichen. Was ihr da abliefert ist echt nicht schlecht. Während die etablierte Politik um den heißen Brei herum redet, und Scheinalternativen wie Antifa und parlamentarische Opposition nur noch größeren Unfug von sich geben, bringt ihr eure Probleme mit wenigen Worten auf den Punkt. Echt klasse!

  2. Exilschwabe sagt:

    Schön zu sehen, dass sich gerade Jugendliche diesem Thema annehmen!

  3. habtihrscheißeaufdenaugen? sagt:

    im artikel wird nur auf linken und immigranten rumgeritten….

    die verwahrlosten nazis die in der überzahl auf am boden liegende eintreten werden nicht erwähnt…. komisch

    schreibt doch mal was über die 4 nazis die zu paar jahren verknackt wurden…..

    btw blinder hass und vorurteile? soll das n vorbild für die neue bessere jugend sein

    [Treter: Jugendliche schreiben das, was sie beschäftigt. "Verwahrloste Nazis die in der Überzahl auf am Boden Liegende eintreten" werden wohl deshalb nicht erwähnt, weil es sich a) bei denjenigen nicht um Nazis handelt und b) nicht zum Alltag gehört. Vielleichte sollte man (du) deshalb etwas realistischer bleiben, statt auf Vorfällen rumzureiten, die in keinerlei Relation zu anderen stehen.]

  4. Horst sagt:

    Wie schade dass ihr kritik löscht anstatt drauf einzugehen. Ewige Feiglinge!

    [Max Mutig: Ich wüsste nicht, wo in der Definition von Kritik Beleidigungen vorkommen. Versuch es doch nochmal, vielleicht klappts dann. Ewiger Depp!]

  5. Horst sagt:

    Dann eben nochmal.

    Also, eine einfache Frage: Worauf wollt Ihr mit diesem Bericht hinaus? Das ist eine bekannte Problematik, so wie die Umweltverschmutzung und andere Sachen. Man gewinnt einfach nur den EIndruck Ihr wollt mit primitiven Zwecken Zuhörer gewinnen die Euch dann auch schön arisch…ähh….artgerecht….ähhh…artig recht geben. Aber was folgt dann? Die übliche Schuldzuweisung an den nicht deutschgebürtigen Teil der Bevölkerung? Was ist mit den Bauerntrotteln im Dorfleben, denen die Onkelz hören und trotzdem Nazis sind, die die nichts als Saufen können – und das ohne “fremdem” EInfluss? Was wollt Ihr bezwecken?

    Diese Missstände sind keineswegs neu, die hat schon jeder zigmal gehört. Also raus mit der Sprache – Misstände ansprechen ist ein Thema, wie man dagegen vorgehen will ein anderes!

    Ich würde nebenbei gerne wissen was denn der UNterschied ist zwischen einem Nationalsozialisten und einem nationalen Sozialisten. Für mcih ist das nur Wortklauberei.

    Auch würde ich gerne Wissen ob Ihr auch sowas fordert wie eine “reine Rasse”. Und wenn nein: Ab wievielen Generationen in Deutschland ist denn ein Schwarzer ein Deutscher?

    Ich wäre dankbar ich bekommme Antworten auf meine Fragen.

    P.S. wenn man Beleidigungen kritisiert dann sollte man diese auch selbst vermeiden.

    [Antwort: Ein Auszug aus "wir über uns" beantwortet schon das Meiste, trotzdem gehe ich hier nochmal extra für dich darauf ein:

    "[...]All diesen Leuten wollen wir hier eine Plattform geben sich zu informieren, auszudrücken und zu kritisieren, was kritisiert werden muss.”
    Diesen Jugendlichen haben wir hier eben genau diese Plattform gegeben. Worauf sie hinaus wollen? Sie kritisieren und prangern an. Manche mehr, andere weniger. Was für ein Eindruck DU dabei bekommst interessiert nicht. Ob man 15-17 jährigen Jugendlichen Bauernfängerei vorwirft, weil sie reale Missstände anprangern bleibt dir überlassen. Wir denken da ist eher der Wunsch Vater des Gedanken. Dass bei den Texten keine (deutschen) Proleten vorkommen mag (wie schon weiter oben erwähnt) daran liegen, dass sie nicht das Bild der Jugendlichen bestimmen.
    Nebenbei erklären wir den Unterschied zwischen Nationalen Sozialisten und Nationalsozialisten ganz einfach an der Strafbarkeit. Und ab und an sollten auch wir uns ja an die Gesetze halten.
    Thema Rasse: Eine schöne Frage, die aber auch gleichzeitig offenbart, dass du auf dem Gebiet absolut garkeine Ahnung hast. Trotzdem wollen wir dir die Antwort nicht schuldig bleiben: Eine reine (Sub)Rasse gibt es nicht, daher wäre es auch schwachsinnig an so etwas zu glauben, wer macht das denn? (Quellenangabe?).
    Wie lange ein Schwarzer braucht um deutsch zu werden ist eine lustige Frage. Da die Zahl aber wohl im vierstelligen Bereich liegt, lohnt es sich nicht weiter darüber zu spekulieren, die Evolution ist eben nicht ganz so schnell :) Ausser natürlich er vermischt sich mit Deutschen, das würde wohl um einiges schneller gehen…
    Solltest du noch weitere Fragen wie diese haben, die nicht für die Kommentarspalte vorgesehen sind, kannst du dich gerne über Kontakt melden.]

  6. Horst sagt:

    P.S. zum letzten “Brief”: wir da wirklich angeprangert dass man Geld spendet nach Afrika? Geldspenden an Menschen die ums Überleben kämpfen? Es kommt gerade so rüber als könne man mit umgeleiteten Spenden mal kurz die ganze Jugend wieder “auf Vordermann” bringen. Das ist Bullshit.

    [Antwort: Du solltest genauer lesen oder zumindest unterscheiden zwischen dem, was du gelesen hast und gerne gelesen hättest. Angeprangert wird, dass man Geld spendet um sein Gewissen zu beruhigen, während es im eigenen Land, also in der unmittelbaren Umgebung Missstände gibt, die ausser acht gelassen werden. Würde man das gespendete Geld im eigenen Land für anständige Jugendarbeit investieren würde man sicherlich nicht die ganze Jugend "auf Vordermann" bringen, einige aber sicherlich auf den richtigen Weg. Das ist sicherlich kein Bullshit, sondern gehört zum Erziehungsauftrag. Und den Teilt man eben auch mit dem Staat.
    Es wäre also schön, wenn du nicht mehr reininterpretierst, als im Text steht.]

  7. Horst sagt:

    ***

    [Moderator: Wir machen uns die Mühe und beantworten deine Fragen, also solltest du dir auch die Mühe machen diese Antworten durchzulesen:

    "Solltest du noch weitere Fragen wie diese haben, die nicht für die Kommentarspalte vorgesehen sind, kannst du dich gerne über Kontakt melden."

    Eine Antwort bekommst du, sobald wir eine gültige E-Mail von dir haben. ]

  8. Horst sagt:

    Welche Antworten? Lieber löschen als geradezustehen, was? Ist ja nichts unbekanntes von Euch.

    P.S.: Ich werde nen Teufel tun und Euch meine Mailadfresse geben

    [Moderator: Antworten sind das, was wir unter deine Kommentare in kursiv schreiben. Sollte doch nicht zu schwer sein. Diskussionen gibt es weiterhin nurnoch per E-Mail, die dann auch gerne veröffentlicht werden, aber eben nicht als Kommentar. Gerade bei uns sollte doch alles seine Ordnung haben, dazu gehört auch eine E-Mailadresse. So viel Anstand muss sein.]

  9. FW Süd : Flugblätter in Dornstadt und Ulm sagt:

    [...] Nationalisten verteilten im Rahmen des Projektes “Wir wollen eine Zukunft” am Montag Flugblätter in Ulm und Dornstadt. Die Flugblätter hatten folgende [...]

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