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Antifa: eine Chronik des Versagens – Internet

Erstellt am Donnerstag 4. Februar 2010

spass1-t2-1-120x150[1]Erst letztes Jahr veröffentlichten wir eine nicht ganz ernstgemeinte Rangliste der antfaschistischen Internetseiten aus Heidenheim und Ulm, um den Lesern zu zeigen wie unproduktiv und unkreativ regionale Antifagruppen sein können. Da wir zwischenzeitlich mit dem 1. Mai 2009 in Ulm und Neu/Ulm eine Hochphase antifaschistischer Arbeit erlebt haben (sollten) und Überschriften wie “KZ-ähnliche Zustände in Ulm” auch die letzten (bekifften) Genossen in die Realität zurückgeholt haben (sollten), lohnt sich sicherlich ein Blick auf die Geschehnisse der politischen Antagonisten. Dieses Jahr wollen wir deshalb diese neue gewonne Tradition fortsetzen:



Platz 1: Antifa Ulm 12 Beiträge seit Juni 09

Etwas in Zugzwang gekommen, habt ihr euch doch um einiges gesteigert. Leider zeugt eure Quantität nicht gerade von Qualität, so dass wir das ein oder andere Mal über euch lachen konnten. Danke, trotzdem bleibt ihr wie letztes Jahr “just another WordPress weblog”…

Platz 2: AA Heidenheim 5 Beiträge seit Juni 09

Getreu dem Minimalprinzip wird das Gewissen alle ein bis zwei Monate durch einen Beitrag beruhigt. Ab und an garniert mit einer Fahnenniederlegung oder zerbrochenen Schaufensterscheibe. Großes Tennis ist das wirklich nicht, wenn man bedenkt, dass Heidenheim als No-Go-Area für Nazis deklariert wird. Ob man da nicht etwas übertrieben hat…

Platz 3: Ulm gegen Rechts 1 Beitrag seit Juni 09

Mangels Alternativen habt auch ihr dieses Jahr das Treppchen erreicht. Mehr als die prophezeite Eintagsfliege seid ihr trotz eurer dreistelligen Unterstützer nicht. Ob das konkret an Unterstützern wie die “Freimaurerloge Carl zu den drei Ulmen” (sic!) oder der DKP liegt, die gleich zwei Mal aufgelistet ist, wagen wir zu bezweifeln. Offensichtlich sind alle inkompetent genug nichts Neues auf die Beine zu stellen.

Sonderplatz für Unfug: Jugendbündnis Ulm ?! Beiträge

Warum sich der “AK Bildungskreis” 2009 nicht wie das Jahr zuvor bei uns bedankt hat ist klar, welche “zahlreichen Veranstaltungen” du, lieber Kevin, organisiert haben willst, eher weniger. Ob dir nun die “Satzung”, die Gründung eines AK für jede der zahlreichen(…) Veranstaltungen und das dezente Impressum oder die individuelle Gestaltung des Banners und der Hombepagebaukasten-Seite dir diesen Platz eingebracht haben vermögen wir nicht zu sagen, wünschen dir aber dessen ungeachtet viel Glück, brauchen wirst du es…


Ergänzungshalber noch die anderen Seiten des “Gegen was auch immer”-Vereins:


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  5. Wer Grr sagt, muss auch Mäh sagen können – Heidenheimer Antifa versagt mit allen Mitteln, auf allen Ebenen

7 Kommentare zu “Antifa: eine Chronik des Versagens – Internet”

  1. Määäh sagt:

    Nicht zu vergessen – die “Revolutionäre Aktion Laupheim” welche mittlerweile auch schon wieder aus dem Netz verschwunden ist. Eigene Beiträge waren dort aber auch Mangelware.

  2. Langenau sagt:

    Wie geil ist das denn? :-D Kevin bewirbt unsere Seite und ist auf seinen Unsinn auch noch stolz :-D

    Siehe da:

    http://jugendbuendnis-ulm.de.tl/Sonstiges.htm

  3. Aktivist sagt:

    Unglaublich amüsant, es ist jedesmal aufs Neue lustig den Artikel durchzulesen. Großes Lob!

  4. Määäh sagt:

    Nun ist Kevin sogar so nett und bewirbt die Demo in Schweinfurt

  5. Kevin sagt:

    Den “AK Bildungskreis” gibt es nicht (richtig wäre hier “AK Bildungsstreik”).
    Außerdem gibt es das “Ulmer Jugendbündnis erst seit Anfang Dezember 2009.

    [Moderator: Auch wir kochen wohl nur mit Wasser, bedanken uns aber für den Hinweis.]

  6. Neue Antifa-Gruppe Aalen! « sagt:

    [...] Antifa-Gruppe Aalen! Angesichts der antifaschistischen Gruppen, die wie Pilze aus dem Boden schießen, hatten wir uns eigentlich vorgenommen nicht mehr jeden Schwachsinn der linken Seite zu [...]

  7. Nazikiller sagt:

    ” Getreu dem Minimalprinzip wird das Gewissen alle ein bis zwei Monate durch einen Beitrag beruhigt. Ab und an garniert mit einer Fahnenniederlegung oder zerbrochenen Schaufensterscheibe. Großes Tennis ist das wirklich nicht, wenn man bedenkt, dass Heidenheim als No-Go-Area für Nazis deklariert wird. Ob man da nicht etwas übertrieben hat… ”

    Das werden wir ja sehen…

    Anarchistische Grüße

    [Moderator: Wieso in die Zukunft schweifen, wenn man es jetzt schon sehen kann? Tag für Tag.]

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